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Christmas

Schüler der 1C-Klasse (10 Jahre alt) haben sich Briefpartnern vorgestellt, die nicht in Österreich leben. In Briefen erzählen sie, wie bei ihnen zu Hause das Weihnachtsfest gefeiert wird.

Hallo!

Ich heiße Lukas Dullnig, ich bin 10 Jahre alt und in der 1. Klasse eines sehr guten Gymnasiums. Ich wohne in: Österreich, Kärnten, Velden, Europaplatz 3 (9220 Velden). Ich finde zu Weihnachten ist das Wichtigste bei der Familie zu sein, man soll sich das Weihnachtsfest nicht verderben indem man grantig ist. Hier in Österreich schmücken wir die Weihnachtsbäume mit Christbaumkugeln, Süßigkeiten und Lametta.

Der beste Brauch ist für mich der Perchtenlauf. Es ist im Dezember bzw. November. Man hatte früher einmal die Idee mit den schaurigen Masken und den lauten Perchtenglocken, den Winter zu vertreiben. Aber wie ich es hier so sehe hat es nicht viel genützt. Am 24. Dezember haben wir das Weihnachtsfest. Zuerst singen wir Lieder und danach geben wir uns gegenseitig Geschenke.

Nach Weihnachten haben wir am 28. Dezember “schappen“. An diesem Tag gehen wir mit einer Rute herum und schlagen die Erwachsenen und sagen dabei einen Glücksspruch. Dabei geben sie uns immer Geld. So verdiene ich jedes Mal so um die 160 €.

Lieber Kurt !

Hallo Kurt ich heiße Maxi, bin zehn Jahre alt und wohne in Klagenfurt (Kärnten).

Ich habe eine kleine Schwester, Mutter und Vater.

Jetzt erzähle ich dir, wie ich Weihnachten feiere. Am 24. Dezember wache ich auf und mache die 24. Tür des Adventkalenders auf. Dann gehen wir zu viert frühstücken. Mein Vater und ich fahren dann mit dem Auto in die Stadt, um einen Christbaum und Geschenke zu kaufen. Danach fährt mein Vater mit meiner Schwester in die Stadt um Geschenke zu kaufen. Zu Hause packe ich alle Geschenke ein. Wenn alle wieder zu Hause sind, schmücken wir den Christbaum. Am Abend richten wir Brötchen. Danach zünden wir die Kerzen am Christbaum an. Wir legen dann unsere Geschenke unter den Baum. Dann packen wir alle Geschenke aus. So um 21.15 Uhr gehen wir schlafen.

Dein Maximilian


Hallo Appostoli!

Ich erzähle dir heute, wie ich Weihnachten feiere!

Ich heiße Maxi Hafner, bin 10 Jahre alt und lebe mit meinen Eltern und meiner Schwester in Kärnten, das ist das südlichste Bundesland in Österreich.

Weihnachten ist eine schöne Zeit, wir essen Kekse und trinken heißen Tee. Meistens gibt es viel Schnee. Am Heiligen Abend, wenn es soweit ist, machen meine Schwester, mein Vater und ich einen Spaziergang in der Schneelandschaft. Danach gehen Oma, Papa, Mama, meine Schwester und ich schön gekleidet zur Christmesse. Wir feiern Jesu Geburt.

Danach fahren wir wieder nach Hause. Wenn wir zu Hause ankommen, wundere ich mich meist, wenn die Kerzen des Christbaums brennen. Denn ich glaube nicht mehr an das Christkind. Meine Augen strahlen immer, wenn ich den Christbaum und die vielen Päckchen sehe! Nach einer Weile haben wir Bescherung. Wir packen die Geschenke aus. Danach essen wir Fondue.

Maxi

Hallo Maxi!

Ich bin David.

Ich wohne in Klagenfurt (Österreich). Ich sage dir jetzt wie wir Weinachten feiern: Am Anfang essen wir ein gutes Abendessen (Schrimps, …). Nach langer Zeit läutet eine Glocke im Wohnzimmer. Nun gehen wir in das Zimmer. Dort steht ein Christbaum mit Kerzen und etwas zum Naschen. Darunter liegen Pakete, die schön eingepackt sind. Jetzt singen wir „O Tannenbaum“ und andere Lieder. Danach machen wir die Geschenke auf. Aber natürlich will ich nicht nur vom Hl. Abend erzählen, sondern auch von den Bräuchen. Ein Brauch ist zum Beispiel das Sternsingen. Dabei verkleiden sich Kinder als die drei Hl. Könige und sammeln Geldspenden für Menschen in ärmeren Ländern und Kontinenten. Und natürlich muss auch Silvester erwähnt werden, wo wir Raketen in den Himmel schießen und uns gegenseitig Glücksbringer schenken.

David

Weihnachten

Ich bin Julia Bieche und wohne in Kärnten, das liegt in Österreich.

Bei mir zu Hause gibt es in der Vorweihnachtszeit einen Adventkranz. Dieser hat vier Kerzen und in dem Monat vor Weihnachten zünden wir jeden Sonntag eine Kerze an.

Zu Weihnachen steht ein großer Tannenbaum im Wohnzimmer, der schön geschmückt ist. Auf ihm hängen bunte Kugeln. Auch das Haus ist zu Weihnachten schön geschmückt. Unter dem Weihnachtsbaum steht eine Krippe. Viele Geschenke liegen auch unter ihm.

Am Nachmittag ist unsere Familie immer bei meiner Oma und meinem Opa.

Wenn wir zu Weihnachten unter dem Baum stehen singen wir Lieder.

Ich heiße Melanie und bin elf Jahre alt. Ich wohne mit Mama, Papa, Christina meiner Schwester, Oma und Opa in Klagenfurt. Zu Weihnachten gehen wir um 16.00 Uhr in die Kirche, danach gibt es einen Aufschnitt zu essen. Nachher gehe ich mit Christina und unserem Opa durch das Haus und wir verteilen in jedem Raum Weihrauch und Weihwasser, wenn wir das getan haben warten wir bis ein Glöckchen klingelt. Im Wohnzimmer steht ein Tannenbaum geschmückt, darunter liegen die Geschenke. Den Tannenbaum schmücken wir einen Tag davor mit Süßem und Christbaumkugeln. Zum Tannenbaum kann man auch Christbaum sagen.

Grüß Gott!

Ich heiße Johannes Leeb. Ich habe 4 Geschwister, 2 Opas, 2 Omas und meine Eltern. Wir feiern Weihnachten am 24. Dezember daheim und am 25. Dezember (Christtag) feiern wir noch einmal bei unseren Omas und Opas.

Am 24. kommt das Christkind ungefähr um sechs Uhr. Zuerst singen wir schöne Weihnachtslieder. Danach können wir die Geschenke auspacken.

Am Christtag fahren wir zu unseren Großeltern. Dort essen wir zu Mittag. Nach dem Essen singen wir noch einmal wie am Abend davor. Am Nachmittag gehen wir spazieren. Ungefähr um sechs Uhr fahren wir zu unseren anderen Großeltern. Dort singen wir leider keine Weihnachtslieder. Sondern dürfen die Geschenke gleich auspacken. Danach essen wir dort eine Jause.

Um acht Uhr können die, die wollen beim alljährlichen Weihnachtsspiel mitmachen. Dabei spielt man Gesellschaftsspiele bis ungefähr um zwei Uhr in der Früh. Aber es macht fast niemanden etwas aus, so lange munter zu bleiben. Danach fahren wir nachhause und fallen erschöpft ins Bett.

Das wichtigste an Weihnachten ist für uns das Zusammensein in der Familie.

Johannes

Hallo Claudia!

Ich bin Julia Steiner und wohne mit meinen Eltern und meinem Bruder in Poggersdorf, einem kleinen Ort in Kärnten.

Uns ist zu Weihnachten wichtig, dass wir als Familie zusammen und besinnlich Weihnachten feiern. Zu uns kommt immer unsere Nachbarin mit einer Dose gefüllt mit Kräutern und anderen Sachen. Wenn diese angezündet werden, entsteht Rauch. Mit dem räuchert sie alle Räume des Hauses aus. Auch ein Brauch ist zu Weihnachten Selchwürste mit Sauerkraut zu essen. Danach werden Sternspritzer angezündet. Einmal war ich kurz in meinem Zimmer, und wie ich wieder herausgekommen bin, waren die Geschenke unter dem Christbaum. Wir feiern ganz besinnlich und ruhig. Jeder hat mit seinen Geschenken eine Freude. Aber mir persönlich gefällt der bunt geschmückte Christbaum am meisten!!!

Ich heiße Stefan Guggenberger und ich lebe in Kärnten, genauer gesagt in Klagenfurt.

Am 24. Dezember feiern wir Weihnachten.

Als erstes spazieren meine Familie und ich in eine Christmette die um 24h endet. Wenn wir zu Hause sind bewundern wir einen strahlenden Christbaum und die darunter liegenden Geschenke mit denen wir uns Freude bereiten. Nachdem wir die Geschenke ausgepackt haben, singen wir Lieder und machen uns an das Weihnachtsessen heran. Nach einer weile beräuchern wir unsere Wohnung mit Weihrauch. So feiern wir Weihnachten und ich hoffe, dass du nun mehr über unsere Kultur und unser Land erfahren hast.

Nachweihnachtliche Festtage mit Stephani-Ritt, Johanniswein und Schappen

Im Anschluss an das Weihnachtsfest feiert die Kirche eine Reihe von Heiligenfesten, mit besonderen Bräuchen in Kärnten.
Der Stephanitag am Freitag, dem 26. Dezember, erinnert Christen mitten in der Weihnachtsfreude daran, dass Frauen und Männer für ihr Glaubenszeugnis auch gestorben sind.
Der hl. Stephanus, der erste Märtyrer der Christenheit, war der bedeutendste Diakon der Urkirche in Jerusalem und bekehrte durch seine Predigten viele Menschen zum Christentum. Weil er sich in Opposition zu bestimmten religiösen Gewohnheiten seiner Zeit stellte, wurde er zum Tode verurteilt und gesteinigt. Seine Reliquien fanden den Weg in viele Länder, an zahlreichen Orten entstanden ihm zu Ehren Kirchen und Kapellen.
Bekannt ist der hl. Stephanus vor allem als Pferdeheiliger. Auch in Kärnten gibt es den Brauch der Pferdesegnung mit anschließendem Stefanieritt, zum Beispiel in St. Stefan im Lavanttal, in St. Stefan unter Feuersberg, in St. Stefan bei Finkenstein, in Eberndorf, Maria Feicht und in Maria Saal, wo sogar eine so genannte „Rossmesse“ mit Pferdesegnung und Opfergang gefeiert wird. In Kärnten sind 15 Kirchen dem heiligen Stephanus geweiht.

Am Samstag, dem 27. Dezember, feiert die Kirche das Fest des Apostels und Evangelisten Johannes. Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, dem Jesus sterbend seine Mutter anvertraute, stammte aus Betsaida, wo sein Vater Zebedäus als Fischer arbeitete. Da die Legende von Johannes berichtet, er habe folgenlos einen Giftkelch geleert, segnet man an seinem Gedächtnistag in der Kirche Wein, bringt diesen nach Hause und bewahrt ihn auf. Von den über 40 Johanneskirchen in Kärnten sind lediglich die Pfarrkirche in Weitensfeld und die Filialkirchen in Gablern bei Eberndorf sowie Rabenstein bei Althofen dem Apostel und Evangelisten Johannes geweiht. Die meisten haben den heiligen Johannes den Täufer als Patrozinium.

Das Fest der Unschuldigen Kinder am Sonntag, dem 28. Dezember, erinnert an die Kinder von Bethlehem, die König Herodes töten ließ, in der Hoffnung, dass der neue prophezeite König darunter sei (Mt. 2,16ff). An diesem Tag ziehen Kinder von Haus zu Haus und wünschen beim so genannten „Pisnen“ oder „Schappen“ mit Zweigen oder Ruten Gesundheit und Glück im Neuen Jahr. Dieses Brauchtum ist heidnischen Ursprungs, da die Rute als Lebens- und Glücksrute galt.